Stilfs: Kandidaten-Vorschläge zuhauf

Publiziert in 5 / 2010 - Erschienen am 10. Februar 2010
Stilfs – Die erste Phase der Ermittlung der Bürgermeister- und Gemeinderatskandidaten in der Gemeinde Stilfs ist abgeschlossen. Die SVP-Orts­gruppen von Stilfs, Sulden, Trafoi und Gomagoi hatten allen Wähler­innen und Wählern ab 16 Jahren die Möglichkeit geboten, Namensvorschläge zu nennen. In Sulden, Trafoi und Gomagoi wurden die Zettel ausgeteilt und wieder eingesammelt. In Stilfs wurden in Gasthäusern und Geschäften Urnen aufgestellt. Dieser Modus sorgte bei einigen für Kritik, weil Manipulationsmöglichkeiten bestanden hätten. Der Rücklauf auf Gemeindeebene war beachtlich. Von 950 ausgegebenen Zetteln sind etwas mehr als 90 Prozent eingesammelt bzw. abgegeben worden. In Gomagoi und Trafoi betrug der Rücklauf fast 100 Prozent. In Stilfs schrieb knapp die Hälfte der über 16-Jährigen Vorschläge auf. Erich Pfeifer, Hannes Hofer, ­Roland Brenner, Ruth Ellmer, Arnold Gapp, Hartwig ­Tschenett und viele mehr Insgesamt wurden über 30 Personen als Bürgermeister- und über 100 als Ratskandidaten vorgeschlagen. Am meisten Nennungen als BM-Kandidaten erhielten Erich Pfeifer aus ­Sulden (Präsident der Seilbahnen Sulden GmbH), Hannes Hofer aus Stilfs (derzeit Gemeinderat und SVP-Ortsobmann), Roland Brenner (Koordinator an der Sportoberschule Mals, wohnhaft in Prad), Ruth Ellmer aus Gomagoi (derzeit Gemeindereferentin), Arnold Gapp aus Sulden (derzeit Vizebürger­meister) und Hartwig Tschenett aus Stilfs (derzeit Gemeinderat und bei den letzten Wahlen BM-Kandidat) sowie viele weitere Personen. Jetzt sollen alle vorgeschlagenen Kandidaten - ganz gleich, wie viele Nennungen sie erhalten haben - innerhalb Februar von den jeweiligen Ortsgruppen gefragt werden, ob sie kandidieren wollen oder nicht. Erich Pfeifer zum Beispiel und auch Roland Brenner haben bereits geäußert, antreten zu wollen. Noch keine Entscheidung getroffen haben unter anderem Hannes Hofer und Hartwig Tschenett. Laut Ortsobmann Hannes Hofer wurde vereinbart, dass es höchstens 3 Bürger­meisterkandidaten geben wird. Sollte sich eine politische ­Opposition bilden, könnten es nur 2 sein. Wenn bis Ende Februar mehr als drei der Vorgeschlagenen für das Bürgermeisteramt ins Rennen gehen wollen, wird es Vorwahlen geben. Wie genau diese vonstatten gehen werden, steht noch nicht fest. Auch alle vorgeschlagenen Ratskandidaten werden nun - unabhängig von der Anzahl der Nennungen - gefragt, ob sie bereit sind, sich aufstellen zu lassen. Auch hierbei wird es angesichts der Fülle von Vorschlägen wahrscheinlich zu Vorwahlen kommen.
Josef Laner
Josef Laner

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