Hand in Hand mit dem Bau des OVEG-Hauptsitzes in Prad entstehen auch neue Arbeitsplätze. „Laut einer Studie, die der Raiffeisenverband für uns erstellt hat, dürften in Prad fast 50 Personen eine Arbeitsstelle finden,“ so Alber und Spechtenhauser. Dass ein Teil der derzeitigen Arbeitsstellen in der ALPE nach der Auflösung des Kooperationsvertrages abgebaut wird, liegt auf der Hand. Auch einen eigenen Geschäftsführer wird die OVEG einstellen. Die VI.P (Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse) hat die Entscheidung der OVEG-Mitglieder mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Die neue OVEG ist voll in das VI.P-Netz eingebunden: Sortiert und verpackt wird künftig in Prad, die Vermarktung erfolgt über das bewährte Vermarktungskonzept VI.P 3.
Logistisch gesehen ist der Standort des neuen Hauptsitzes in der Handwerkerzone Prad laut Alber und Spechtenhauser sehr günstig gelegen, zumal sich die Hauptdurchzugsstraße in unmittelbarer Nähe befindet.
Großer Dank gebühre dem Landeshauptmann Luis Durnwalder, dem Landesrat für Landwirtschaft Hans Berger sowie dem Landesrat Richard Theiner, welche die Anliegen der OVEG mittragen und unterstüzen. Ein weiterer Dank gelte auch der Gemeinde Prad mit Bürgermeister Hubert Pinggera an der Spitze. Die Gemeinde Prad habe sich den Anliegen der OVEG gegenüber stets entgegen kommend gezeigt.
Nicht verschlafen hat die OVEG auch Investitionen im Bereich der Sonnenenergie. So wurden auf den Dächern der OVEG in Eyrs und des Außenlagers in Prad in 3 Jahren Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1,2 Megawatt errichtet.
Die OVEG in Zahlen
• Derzeitiger Mitgliederstand: 179
• Einzugsgebiet: Eyrs, Tschengls, Prad, Glurns, Schluderns, Mals, Tartsch, Tanas
• Lagerkapazität: 14.000 Tonnen in Eyrs, 14.000 Tonnen im Außenlager Prad, 7.000 Tonnen im Außenlager Prad (derzeit im Bau)
• Anbauflächen der derzeitigen Mitglieder: 650 Hektar
• Gesamterntemenge: 35.500 Tonnen im Jahr 2011, Tendenz steigend
• Mitarbeiter: 9 derzeit, ca. 60 in Zukunft (sepp)