IMU: Wo bleibt die Gerechtigkeit („der Vinschger“ 20/2012)
Ich habe so meine Probleme mit Leuten, die sich nicht getrauen, ihren Leserbrief zu unterzeichnen. Vielleicht liegt es ja daran, dass nicht wahr ist, was da geschrieben wurde, nämlich dass die Obstbauern keine IMU bezahlen. Im Gegenteil, in Südtirol zahlen sie auch für die Genossenschaften und Erntehelferwohnungen, während in den übrigen 5.000 Berggemeinden Italiens die Bauern von diesen Zahlungen befreit sind. Und für die Wohnungen (Hauptwohnung, Altbauernwohnung) zahlen alle gleich. Die Bauern tragen also sehr wohl ihren Anteil an der IMU. Zudem bleibt der IMU-Anteil der Landwirtschaft gänzlich den Gemeinden. Die IMU ist für alle eine große Belastung. Aber mit Halb- und Unwahrheiten ist niemandem geholfen.