Im Vordergrund Fabian Paulmichl, schwer vom Ball zu trennen, links dahinter Dominik Paulmichl.

4 Minuten Kampf waren zu wenig

Publiziert in 17 / 2013 - Erschienen am 8. Mai 2013
Schluderns, 2. Amateurliga, 18. Spieltag, Sonntag, 5. Mai - Vorsorglich hatten die Verantwortlichen von Laatsch-Taufers vor der Partie hingewiesen, dass die gesamte Mannschaft am Vortag zur Hochzeit eines Mitspielers geladen war. Nach dem Sieg der Spielgemeinschaft mit 3:1 war derselbe Hinweis die Begründung: „Wir hatten eine Wut im Bauch, weil man uns das Spiel nicht vorverlegt hatte.“ Unter den wütenden Laatsch-Tauferen am wirkungsvollsten wüteten drei Spieler mit dem Nachnamen Paulmichl: Julian Paulmichl versalzte den Gastgebern hinten die Suppe, Fabian und Dominik waren der Schrecken der Schludernser Verteidigung vorne. In der 32. Minute musste der Unparteiische auf den 11-Meter-Punkt zeigen, weil Dominik Paulmichl im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Kapitän Winfried Thurin ließ dem Schludernser Ersatztormann Andreas Marseiler keine Chance. Erst vier Minuten vor dem Pausenpfiff erlebten die Zuschauer ein Aufbäumen der Schludernser. Wenn da nicht Keeper Erich Bernhart überall dort war, wo auch der Ball war. In der 59. Minute war Fabian Paulmichl nicht mehr zu halten und ließ den Schludernser Torhüter - den besten Mann der Gastgeber - zum 2. Mal hinter sich greifen. Es war schließlich der 17-jährige Thomas Pegoraro, der für Dominik Paulmichl ins Spiel kam, der den Sack in der 77. Minute mit dem 3. Laatsch-Tauferer-Tor zumachte. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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