Stärkung der Persönlichkeit von klein auf! Kinder müssen ihre eigenen Stärken und Schwächen einschätzen, Misserfolge bewältigen lernen dürfen und nicht dafür bestraft werden! Starke Persönlichkeiten können mit medialen Wirkungen besser umgehen als schwache!
2. Gewaltarme Erziehung! Je weniger Gewalt in der Erziehung und im Kindesumfeld gebraucht wird, desto weniger wirken Gewaltmuster aus Computerspielen!
3. Kontrolle des Film- und Spiele konsums, aber sparsam mit Verboten! Computerspiele müssen eine Altersangabe tragen, siehe www.usk.de! Unbeaufsichtigte, auf sich allein gestellte Kinder halten sich aber selten an Beschränkungen! Gute bzw. unbedenkliche Spiele empfehlen der Fachhandel und die Internetadressen www.bupp.at und www.spieleratgebe-nrw.de.
4. Spieldauer beschränken: Fragen Sie Ihr Kind, wie lange es für ein Spiel voraussichtlich brauchen wird und vereinbaren Sie gemeinsam mit ihm die Spieldauer (plus 5 Minuten Überzeit). Damit lernen Kinder, mit ihren Zeitvorräten bewusst umzugehen!
5. Ausrauchphase: Nach einem Spiel Bewegung an der frischen Luft! Kinder sollten nicht sofort nach einem Computerspiel ins Bett geschickt werden!
6. Aufklären: Vorbilder und Handlungen aus einem Computerspiel haben im realen Leben ganz andere – meist schlimme - rechtliche, soziale, körperliche, finanzielle Folgen!
8. Eltern sollten sich kundig machen! Es gibt einschlägige Literatur, Vorträge und Seminare des KFS und des Landesamtes für audiovisuelle Medien. Lassen Sie sich aber auch von Ihren Kindern in deren Spiele einweihen und spielen Sie mit! Dabei lernen Sie nicht nur das Spiel, sondern auch Ihr Kind beim Spiel kennen! Vermeiden Sie aber von vorne herein abwertende Bemerkungen! Gezielte Fragen können bei der gemeinsamen Auseinandersetzung mit dem Computerspiel helfen:
o Erkläre mir das Spiel, damit ich es verstehe und ich (mit)spielen kann!
o Was muss ich für dieses Spiel können?
o Wie fühlt man sich beim/nach dem Spielen solcher Spiele?
o Warum spielst du solche Spiele gerne?
o Was gefällt dir an solchen Spielen, was nicht?
o Würdest du dieses Spiel auch einem kleineren Geschwister geben? Warum/nicht?
o Womit hattest du selbst schon Probleme, womit hätte ich Probleme? (sg)