Leserbriefe

Offener Brief: Scharfe Kritik an Führung des Vinschger Reit- und Fahrvereins

Sehr geehrte Mitglieder des Ausschusses des Vinschger Reit- und Fahrvereins, als engagierte Mitglieder und Pferdebesitzer dieses Vereins fühlen wir uns verpflichtet, Ihnen unsere tiefen Sorgen und Enttäuschungen mitzuteilen, die durch aktuelle Entwicklungen und Missstände entstanden sind. Im laufenden Winter wurden wir in vielerlei Hinsicht vor Herausforderungen gestellt. Es kam leider vor, dass Heu und Einstreu knapp wurden. Solche Mängel sind für uns, die täglich für das Wohl unserer Pferde sorgen, nicht hinnehmbar. Eine gut geplante Vorratshaltung ist unerlässlich und muss prioritär behandelt werden. Des Weiteren beobachten wir mit Besorgnis den Zustand unseres vereinsinternen Hoftracks. Die mangelnde Wartung führt nicht nur zu häufigen Ausfällen, sondern auch zu unnötigen Kosten, die wir alle mittragen müssen. Hier ist dringend Handlungsbedarf gefordert, um den täglich notwendigen Arbeitsablauf zu gewährleisten. Auch die allgemeine Pflege der Anlage lässt zu wünschen übrig. Die über lange Zeit überfüllte Mistlege, die kaputte Beleuchtung auf dem Reitplatz und der respektlose Umgang mit von Mitgliedern durchgeführten Verbesserungen an den Pferdeboxen sind nur einige Beispiele für eine fehlende nachhaltige Instandhaltung. Ein weiterer großer Kritikpunkt ist die intransparente Entscheidungsfindung innerhalb des Ausschusses. Wichtige Beschlüsse, unter anderem bezüglich der Preisgestaltung für die Boxenmiete, werden ohne ausreichende Information und Diskussion getroffen. Dieses Vorgehen ist nicht akzeptabel und gefährdet das Vertrauen der Mitglieder. Mit Unverständnis beobachten wir zudem, dass finanzielle Mittel in Projekte investiert werden, deren Nutzen mehr als fraglich ist, während dringend notwendige Maßnahmen ignoriert werden. Solche Entscheidungen erwecken den Eindruck des Verfolgens von Eigeninteressen und führen zur Verschwendung finanzieller Ressourcen. Es ist unerlässlich, dass Vorschläge und Bedenken der Mitglieder ernst genommen und nicht länger ignoriert werden. Am schlimmsten finden wir, dass einige von uns durch gezielte Maßnahmen regelrecht schikaniert werden, wodurch die bis dato funktionierende Stallgemeinschaft systematisch zerstört wird. Dies führt zu einem Klima der Verunsicherung und Unzufriedenheit, das den Fortbestand unseres Vereins ernsthaft gefährdet. HÖREN SIE AUF! ES REICHT UNS! Wir fordern Sie auf, die Konsequenzen zu ziehen und sich dauerhaft aus Ihrem Amt zurückzuziehen, um den Weg für einen Neustart zu ebnen. Nur so kann der Verein wieder zu einem Ort der Gemeinschaft und des Miteinanders werden, an dem sich alle Mitglieder wohlfühlen und ihre Interessen vertreten wissen.

Namen der Redaktion bekannt , Laas, 09.02.2026

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