Wer wird am Ende hängen?

Publiziert in 45 / 2011 - Erschienen am 15. Dezember 2011
Kortsch – Eine köstliche Komödie, aber eine Komödie mit Tiefgang. So wird das Stück „Die Hinrichtung“ von Bernd Späth beschrieben, das die Theatergruppe Kortsch unter der Regie von Konrad Lechthaler einstudiert hat. In der rabenschwarzen Komödie geht es darum, einen ­Doppelmörder hinzurichten. Aber der Galgen ist morsch, die Bodenklappe funktioniert nicht, der Strick ist verwurstelt, der Henker außer Dienst springt nur für seine Kollegen ein, der Delinquent fühlt sich mangelhaft betreut und die Notbeleuchtung gibt den Geist auf. Nichts will klappen, doch alles muss streng nach Gesetz ausgeführt werden, „schließlich sind wir ja im Gericht“. Wer erfahren will, wer am Ende am Strick hängen wird, kann sich am Montag, 26. Dezember um 20 Uhr im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch die Premiere ansehen oder eine der weiteren Aufführungen besuchen: 28. und 30. Dezember um jeweils 20 Uhr, 3. Januar um 20 Uhr, 6. Januar um 17 Uhr, 7. Januar um 20 Uhr und 8. Januar um Uhr. Kartenreservierungen unter 346 4066069 (von 10.30 bis 13.30 Uhr und von 17 bis 19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils 1 Stunde vor Beginn geöffnet. Die Hauptdarsteller sind Franz Steiner (Henker außer Dienst) und Martin Rechenmacher (Mörder). Eine besondere Roll spielt Magdalena Pohl (Reinigungsdame). Sie steht immer auf der Bühne, spricht aber kein einziges Wort. „Die Hinrichtung“ ist das meistgespielte Stück von Bernd Späth. Der Autor - Mitglied von PEN und Dramatiker-Union - wurde einem Millionenpublikum bekannt durch die Verfilmung seiner Romansatire ­„Seitenstechen“.

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