Bis zum Kaiserfest am 18. August soll der Kaiserbart von „Onkel Taa“ dem Bart des Kaisers in nichts nachstehen; im Bildhintergrund der restaurierte Wasserturm.

Das große Kaiserfest naht

Publiziert in 28 / 2010 - Erschienen am 21. Juli 2010
Töll – Im K. u. K. Museum Bad Egart auf der Töll kann schon seit einiger Zeit die Sonderausstellung „Unser Kaiser“ besichtigt werden, die der „Schnecken­kaiser Onkel Taa“ dort anlässlich des 180. Geburtstages von Kaiser Franz Joseph I. eingerichtet hat. Zu sehen sind Schätze und Raritäten aus der Zeit der K. u. K. Habsburger Monarchie. Der eigentliche Höhepunkt, nämlich das große Kaiserfest, wird am 18. August mit Beginn um 17.30 Uhr gefeiert. „Onkel Taa“, der sich im Hinblick darauf bereits einen richtigen ­Kaiserbart wachsen lässt, wird an diesem Tag hohe Ehrengäste aus ­Kirche, Politik, Kultur und Wirtschaft begrüßen können. Kaiser Franz Joseph I. ist am 18. August 1830 in Wien-Schönbrunn geboren und ebendort am 21. November 1916 gestorben. Für Führungen durch die Sonderausstellung steht Hanspeter Fliri aus Taufers i.M. zur Verfügung, und zwar täglich (außer montags) von 12 bis 12 Uhr. Das einzigartige Freilicht­museum, in dem es eine Fülle von Kuriositäten und Antiquitäten zu bewundern gibt, ist übrigens für alle frei zugänglich. Mehrere Monate lang gearbeitet haben „Onkel Taa“, sein Mitarbeiter Stefan sowie auch Hanspeter Fliri, um das Gelände im Umkreis des historischen Wasserturms der alten Eisenbahn zu gestalten. Der Turm wurde unlängst im Auftrag der STA (Südtiroler Transportstrukturen AG) restauriert. Auf dem Gelände vor dem Turm erblicken die Bahnreisenden jetzt allerlei Kunstobjekte und Besonderheiten, wie sie wohl nur „Onkel Taa“ schaffen kann. Stühle aus Stein zum Beispiel, eine schwere, in eine Lokomotive umfunktionierte Walze oder originelle Installa­tionen aus verschiedensten Materialien. „Der Wunsch, dass beim Ziehbrunnen jetzt noch der originale Wasserkran, den ich seinerzeit für nicht wenig Geld gekauft habe und der zuzeit im Freilichtmuseum steht, aufgestellt und funktionstüchtig gemacht wird, hat sich bisher noch nicht erfüllt, aber ich bin guter Hoffnung, dass mir Landesrat Thomas Widmann entgegen kommt und dass der Wasserkran bis zum Kaiserfest dort steht, wo er hingehört“, so „Onkel Taa“.
Josef Laner

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