Karl Weiss: „Es gibt noch sehr viel zu tun“.

Die Goldrainer Erklärung

Publiziert in 8 / 2010 - Erschienen am 3. März 2010
Goldrain – Es musste Altbürgermeister Franz Bauer, sein Vor-Vor-Vorgänger, danach fragen, ob der amtierende Bürgermeister sich der Wahl am 16. Mai stelle. Die Antwort von Karl Weiss fiel dann allerdings unmissverständlich klar aus. „Ja, ich kandidiere“, sagte er bei der Bürgerversammlung in Goldrain, am Montag, 22. Februar und lieferte auch eine Begründung nach. Die Bürger sollen eine Wahl haben und es seien noch sehr viele Projekte abzuschließen. Beides nahmen ihm 54 Goldrainerinnen und Goldrainer nach fast zwei Stunden „Rückblick“ auf Geleistetes und Geplantes auch ab. Der zur Abwahl von Markus Pircher 2005 ins Rennen geschickte Weiss war bekanntlich nicht an die Spitze gekommen, weil Pircher Wähler verloren hatte, sondern weil man quer durch Parteien und Stände für Weiss Wähler mobilisieren konnte. Seit Goldrain weiß man es mit Sicherheit, die Zeit des Überlegens – wie über Weiss vor einem Monat berichtet wurde – ist zu Ende und irgendwer wird ihn wohl vorgeschlagen oder überredet haben. Vor einem Monat hatte seine „kleine Wenigkeit“ - wie er von sich selbst oft sagte - erklärt, er werde niemandem nachrennen, um kandidieren zu dürfen. Nun hat er sich also entschlossen zu rennen. In Latsch wird es ein „Bauernrennen“, denn auch der Mitbewerber um den Bürgermeistersessel, Helmuth Fischer, gehört dem Bauernstand an.
Günther Schöpf

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.