Ein Vinschger Weltereignis

Publiziert in 28 / 2012 - Erschienen am 18. Juli 2012
Allein am großen See und gleichzeitig umgeben von Tausenden aus aller Herren Länder, mit dem einen Ziel: den Reschenseelauf schaffen. Graun - Am Samstag, 28. Juli, Punkt 16 Uhr werden sie sich in Bewegung setzen. Der 13. Lauf der Läufe wird gestartet. Zu Tausenden haben sie den Reschensee neben sich und ein gemeinsames Ziel vor sich. Alle, die am Start stehen, haben sich schon ein erstes Mal überwunden: sie sind beim Reschenseelauf dabei. Ganz spät Entschlossene, solche, die erst an Ort und Stelle ein Jucken in den Beinen spüren, können sich noch am selben Tag bis eine Stunde vor dem Start nachmelden. Die Zuschauer erwartet ein Volksfest. Zwei Großbildschirme erlauben ihnen das fast echte Miterleben. Die Kinder-und Jugendläufe um 13 Uhr, die Handbiker um 14.20 Uhr und ein Prominentenlauf um 14.30 Uhr stimmen ein. Dem Hauptlauf in vier Gruppen mit jeweils einem Tempomacher folgen der „Just for Fun-Lauf“ ohne Zeitnahme und dann die sportlichen Geher, die Walker. Hundertschaften von Helfern schaffen den Rahmen für das „Vinschger Weltereignis“. Anders kann man den Reschenseelauf mit Teilnehmern aus 15 Ländern auf drei Kontinenten nicht nennen. Der Lauf um Südtirols größten See ist die 4. Veranstaltung der Top-7-Wertung. Derzeit liegen zwei Vinschger in Front. Die „Spitzenfrau“ Petra Pircher aus Laas und der „Spitzenmann“ Michael Burger, ein Prader, der in Laas wohnt, führen die Wertung an und mischen auch beim Reschenseelauf an der Spitze mit. Musikgruppen und Stimmunsgmacher werden sich am Seeufer postieren. Wer ein rhythmisches Instrument betätigen kann, ist willkommen. Günther Schöpf
Günther Schöpf

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