Dominik Schnitzer (links), Eigenbau der Partschinser Jugendarbeit, spielte gegen Laatsch-Taufers seine Technik aus höheren Ligen aus und wurde von Mathias Seifart (rechts) erst in der 2. Spielhälfte neutralisiert.

Spannender und torreicher Wahlsonntag

Publiziert in 19 / 2010 - Erschienen am 19. Mai 2010
Taufers im Münstertal – ­Partschins gewinnt mit „drei Mal Dominik“ und Laatsch-Taufers verliert mit „zwei Mal Toni“. Dominik Schnitzer und Tonino Pileggi waren in der Tat die prägenden Persönlichkeiten einer Partie, in der die Gastgeber 45 Minuten lang wie gelähmt dem endgültigen Abschied aus der 2. Liga entgegen sehen mussten. Zwar ­hatte der Malser Zugang ­Pileggi schon in der 4. Minute für das Führ­ungstor des Gastgebers gesorgt, aber bereits drei Minuten später begann die Ära des Dominik Schnitzer, der mit Tor Nummer 1 in der 7., Tor Nummer 2 in der 25. und Tor Nummer 3 in der 28. Minute eine fast gedemütigte Laatsch-Tauferer Mannschaft in die ­Kabine schickte. Was Trainer Ferdinand ­Paulmichl dort gemacht oder gesagt hat, bleibt ein Ge­heimnis. Jedenfalls kehrte eine ­andere Mannschaft aufs Feld zurück. Mit Sohn ­Fabian, ­Andreas Frank und Pius Schuster bekam das Spiel der Gastgeber Farbe und Druck. Verteidiger Mathias Seifart neutralisierte konsequent Dominik Schuster und Joachim Reinstadler, der Laatscher Sportpräsident im Tor, machte hinten dicht, wie man so sagt. In der 60. Minute­ hatte zuerst Schuster eine Chance nachzuziehen und in der 62. gab Pileggis zweiter Treffer wieder Auftrieb. Nach diversen weiteren Chancen durch Pius Schuster kam es in der 90. Minute zu einem „roten Zwischenfall“. Nach Protesten musste mit Martin Oberperfler einer der aktivsten Spieler der Partschinser vom Platz.
Günther Schöpf

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