Wasserleitungsnetz des E-Werkes Glurns. Diese graphische Darstellung stammt aus der Hand des bekannten Malser Malers Karl Plattner

20.000 Volt - Schüler im E-Werk Glurns

Publiziert in 3 / 2005 - Erschienen am 17. Februar 2005
Vor kurzem unternahmen wir, die II. B der Handelsoberschule, einen Lehrausgang zum Wasserkraftwerk Glurns–SEL-AG. Am frühen Morgen fanden wir uns vor dem Eingang des Kraftwerkes ein. Dort erwartete uns der Techniker Herbert Ritsch. Er zeigte uns an einer graphischen Darstellung die Kraftwerksanlage mit ihren Zuflüssen und dem Stausee Reschen. Das Ausgleichsbecken unterhalb des Kraftwerkes dient dazu, Wasser für die Kraftwerksanlage in Kastelbell bereitzustellen. Die Spannung stieg. Wir stiegen in den 75 m tiefer liegenden Turbinenraum hinab. Herr Ritsch sprach ausführlich über die hohen Sicherheitsstandards der gesamten Anlage und über die Leistung der beiden Pelton-Turbinen der Firmen Siemens und Riva Milano: fast 100 KW/h. Der erzeugte Strom, insgesamt zweimal 10.000 Volt, wird über zwei Aluminiumleitungen zu den Transformatoren geleitet. Dort wird der Strom in weit höhere Leistungen umgewandelt und ans Netz weitergeleitet. Vom Umspannwerk wird der Strom über Leitungen der ENEL in den unteren Vinschgau, nach Graun zum Kraftwerk und über eine Ringleitung in den oberitalienischen Raum eingespeist. Am Ende der Besichtigung stand noch der alte, zu einem Museum umgewandelte Schaltraum des Kraftwerkes auf dem Programm. Im Gegensatz dazu läuft heute die von Bozen bzw. von Mailand aus programmierte Steuerung und Überwachung der Anlage ausschließlich über Computer. Die II. B HOB Mals

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