75-Jährige der Gemeinde Mals feiern

Publiziert in 28 / 2006 - Erschienen am 22. November 2006
35 von den Eingeladenen das Jahrganges 1931 haben sich unlängst zur Jahrgangsfeier getroffen. Einige waren sogar von weit her gekommen, etwa aus der Schweiz oder aus Österreich. Beim Gottesdienst in der Kapuzinerkirche wurde auch der bereits gestorbenen Jahrgangsmitglieder gedacht. Die Kinder des Jahrgangs 1931 mussten den italienischen Kindergarten und die italienische Schule besuchen, wenngleich sie damals kein Wort Italienisch verstanden. 1939 kam die Option, an die sich viele der jetzt 75-Jährigen noch gut erinnern. Viele Jugendliche des Jahrganges 1931 sind in den Sommermonaten als Hütbuben, als Mithilfe auf dem Feld oder als Kindsdirne verdingt worden. So waren sie von der „Schüssel“ zu Hause weg. In den 50er Jahren wanderten viele auf Arbeitssuche in verschiedene Länder ab. Etliche sind wieder zurückgekommen, andere haben in der Ferne eine neue Heimat gefunden. Wieder andere haben durch eine Heirat oder durch einen Arbeitsplatz in der Gemeinde Mals eine Bleibe gefunden. Viele dieser und anderer Erinnerungen wurden am Tag des Jahrgangstreffens beim Mittagessen in St. Martin im Kofel und auch noch beim Tagesausklang in der Pizzeria „Remo“ in Tartsch ausgetauscht.
Erich Waldner
Vinschger Sonderausgabe

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