Abzocker werden hellhörig

Publiziert in 25 / 2012 - Erschienen am 27. Juni 2012
Vinschgau - Man beginnt hellhörig zu werden. Bis zum teilstaatlichen Mineralölkonzern Eni ist es durchgedrungen, dass die Kaufkraft vor allem in den Grenzgebieten abfließt. Wie so oft sind Gegenmaßnahmen wieder einmal chaotische Schnellschüsse zum Schaden anderer Anbieter und zum Ärger all jener, die anstehen mussten und dann doch keinen Treibstoff bekamen oder deren Geld im Automaten auf Nimmerrückkehr verschwand. Selbstverständlich hatten diejenigen, die auf das Auto unter der Woche angewiesen sind, wieder nichts davon. Es versteht sich, dass sich die Anbieter jenseits der (Preis)Grenze ins Fäustchen lachen. An der Grenze bei ­Nauders (im Bild) war der Treibstoff noch um einiges niedriger als am ­„Billig-Wochenende“ des Eni.
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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