Alltagsszene im zweigeteilten Dorf Rabland.

Alltag in Rabland

Publiziert in 34 / 2012 - Erschienen am 26. September 2012
Rabland - Bis zu 20.000 Autos brettern zu Spitzenzeiten täglich durch das von der Hauptdurchzugsstraße zweigeteilte Dorf Rabland. Wie sehr die Bevölkerung unter dieser Verkehrsbelastung leidet, wie gefährlich diese Situation ist und wie sehr die Lebensqualität dadurch beeinträchtigt wird, liegt auf der Hand. Die Trasse einer Umfahrung südlich des rund 1.500 Einwohner zählenden Dorfes ist zwar im Bauleitplan eingetragen, doch die Umsetzung des ca. drei Dutzend Millionen Euro teuren Vorhabens steht nach wie vor in den Sternen. Vor kurzem hat eine Elternitiative dem Partschinser Bürgermeister Albert Gögele über 750 Unterschriften überreicht. Sie waren in einem Zeitraum von nur 2 Tagen zusammen mit der Schule gesammelt worden. Auch die Gemeindeverwaltung drängt auf eine rasche Umsetzung des Vorhabens. Realistisch gesehen werden die verkehrsgeplagten Rablander aber wohl noch ziemlich lange auf die Umfahrung warten müssen. Im Zugzwang ist Landespolitik. Sie ist es, die Prioritäten setzen muss. Natürlich können nicht alle Vorhaben sofort gebaut werden, aber das Hauptkriterium, nach dem die Reihung vorzunehmen ist, sollte wohl lauten: „Wir ­setzen Steuergelder dort ein, wo am meisten Bürger am stärksten betroffen sind.“ sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.