Alte Bausubstanz wird neu genutzt

Publiziert in 29 / 2013 - Erschienen am 27. August 2013
Schluderns - Ein vorbildhaftes Pilotprojekt der Nutzung alter Bausubstanz im Ortskern für den sozialen Wohnbau kann nun in Schluderns konkret angegangen werden. Seit 2006 hatte sich die Gemeinde mit BM Erwin Wegmann an der Spitze darum bemüht, das denkmalgeschützte Haus „Franken“, das ebenfalls denkmalgeschützte, ehemalige Wirtschaftsgebäude („Brandstätte“) sowie den angrenzenden, mittlerweile ausgesiedelten Donnerhof für den geförderten Wohnbau zu nutzen. Wegmann hatte sich bereits seit 2005 für die Nutzung alter Bausubstanz in den Ortskernen stark gemacht. Dass im Wohnbaugesetz 2010 ein Artikel eingebaut wurde, der die Nutzung historischer Gebäude in Ortskernen für den sozialen Wohnbau ermöglicht, ist auch auf seine Bemühungen zurückzuführen. Für das Projekt in Schluderns galt es noch viele weitere Hürden zu nehmen, etwa die Kaufverhandlungen mit den 7 Eigentümern (einer davon lebt übrigens in Thailand) sowie weitere „bürokratische, teils blödsinnige Hürden“, wie Wegmann am 30. Juli bei einem Ortsaugenschein meinte. Sein größter Dank galt den Baubewerbern. Diese hatten in Zusammenarbeit mit der Arche im KVW die Wohnbaugenossenschaft „Franken“ mit Obmann Lukas Lingg gegründet. Nun kann der Bau von 7 Wohneinheiten endlich beginnen. Arche-Obmann Josef Schöpf lobte das einzigartige ­Pilotprojekt. Hand in Hand mit dem Wohnungsbau erfahre auch der Ortskern eine Aufwertung. sepp
Josef Laner
Josef Laner
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