Teilnehmerinnen des Informationsabends auf der Tschenglsburg.

Arbeitsplätze sichern

Publiziert in 20 / 2012 - Erschienen am 23. Mai 2012
Tschengls - Familienbetriebe haben eine langfristige Ausrichtung und dies setzt Nachhaltigkeit voraus. Das war eine der zentralen Botschaften des Informationsabends, der am 10. Mai in der Tschenglsburg stattfand. Eingeladen hatten die SWR-Bezirksvorsitzende Rita Egger und Maria Wallnöfer, Bezirksvorsitzende der Frauen im Handwerk. Der Hintergrund: Gemeinsam mit der Europäischen Akademie Bozen (EURAC) machen sich Wirtschaft und Gemeinden in allen Bezirken auf den Weg, Arbeitsplatze vor Ort langfristig zu sichern und neue Angebote zu schaffen. Das Projekt heißt „Job creation“, ist ESF-finanziert und wird von der Landesabteilung Arbeit mitgetragen. Scheitern Nachfolgeprozesse, sind auch Arbeitsplätze gefährdet. Studien zeigen, dass dies häufig der Fall ist. Die Gründe reichen von Vater-Sohn-Konflikten bis zum „Nicht-Loslassen-Können“. „Vom Alleinherrscher über die Geschwistergesellschaft zum Vetternkonsortium“, brachte Johannes Mann vom EURAC-Institut für Public Management das Dilemma auf den Punkt. Entscheidend für die Übernahmebereitschaft sei unternehmerisches Denken. Die Übergabe sei gut vorzubereiten. Josef Bernhart (EURAC) stellte jene Projekte für Südtirols Wirtschaft vor, die das EURAC-Institut für Public Management derzeit begleitet.
Redaktion

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