Direktor Hermann Schönthaler mit den Siegern der ersten Vinschger Mathematik-Olympiade.

“Aufs Schalten kams an”

Publiziert in 6 / 2005 - Erschienen am 1. April 2005
Der Direktor des Malser Schulsprengels Gallus Josef Kuenrath ist zufrieden mit dem Ergebnis der ersten Vinschger Mathematik-Olympiade. Trotz mancher Mängel bei der Durchführung. "Die Vinschger sind immer schon gute Mathematiker gewesen und daran hat sich nichts geändert", sagte Kuenrath vorvergangenen Montag bei der Prämierung der Sieger in der Schlanderser Mittelschule. Seit drei Jahren treffen sich einige Mathematiklehrer mit dem Ziel den Mathematik-Unterricht zu verbessern. Kuenrath ist Vorsitzender dieser Gruppe. Er war es auch, der die Idee eine Mathematik-Olympiade durchzuführen, lanciert und umgesetzt hat. "Ohne zu wissen, das die Grundschulen landesweit auch einen Mathematik-Wettbewerb machen", stellt der Direktor klar. Ziel dieser ersten Vinschger Mathematik-Olympiade war "vor allem das Interesse und die Begeisterung für das Fach Mathematik zu steigern". Alle Schülerinnen und Schüler der dritten Mittelschulklassen des Tals nahmen an der Vorausscheidung teil. Jeweils die zwei Klassenbesten wurden dann zur Olympiade, die in der Schlanderser Mittelschule durchgeführt wurde, zugelassen. Von insgesamt 58 Endkandidaten (etwa die Hälfte davon Mädchen) gingen 17 Sieger hervor. "Es war eine schwierige Olympiade", gab selbst Hermann Schönthaler, Direktor des Schlanderser Schulsprengels, zu. Die 58 Endkandidaten hätten bewiesen, dass sie Biss haben und über kreatives Denkvermögen verfügen. Bei der Prämierung durften die Gewinner im Rahmen einer kleinen Feier die Preise, darunter Digitalkameras und ein DVD-Player, je nach Platzierung selbst aussuchen. Gesponsert wurden diese von den Raiffeisenkassen des Vinschgaus.
Angelika Ploner
Vinschger Sonderausgabe

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