Autogrammstunde mit Angela Merkel und Reinhold Messner

„Aus dem Scheitern lernt man“

Publiziert in 30 / 2012 - Erschienen am 29. August 2012
Sulden – Vor rund 750 Personen führte Reinhold Messner Anfang August im Freizeitcenter Sulden in die Welt der Eispole ein. Für die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihren Mann Joachim Sauer gehörte die Multivisionsshow zu den Höhepunkten ihres Urlaubs in Sulden. Messner stellte die großen Polar-Abenteurer in den Mittelpunkt seines Vortrages. Er erinnerte an die Expeditionen des Norwegers Roald Amundsen, der den Südpol vor 100 Jahren zusammen mit seinen Männern erstmals erreichte, und seines ­britischen Rivalen Robert Falcon Scott. Auch auf Arktis- und Antarktis-Expeditionen weiterer wagemutiger Männer ging ­Messner ein sowie auf seine eigenen Polar-Abenteuer mit Arved Fuchs bzw. seinem Bruder Hubert. „Diese Reisen waren und sind alle nicht notwendig,“ so Messner, „aber sie sind vielleicht die letzte Möglichkeit, archaische Erfahrungen zu machen.“ Auch eine Einsicht gab Messner preis: „Gescheiterte Reisen sind wertvoller als gelungene, denn es ist das Scheitern, aus dem man lernt.“ In der Suldner Bergwelt fühlten sich Angela Merkel und ihr Mann ebenso wohl wie im Hotel „Marlet“. Der erste Suldner, mit dem sich Merkel nach ihrer Ankunft längere Zeit unterhielt, war übrigens Paul Hanny. Sulden sowie die gesamte Ferienregion Ortlergebiet hoffen, dass Merkel weiterhin ein treuer Feriengast bleibt. Ihr heuriger Aufenthalt war übrigens der 5. als Bundeskanzlerin. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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