Berufsschüler helfen

Publiziert in 12 / 2005 - Erschienen am 23. Juni 2005
Jedes Jahr werden in der Berufsschule Schlanders Projekte erarbeitet. Fachlehrer Arnold Kuntner hat heuer mit den Schülern des Bereichs „Bau“ einen Kindertisch und vier Stühle gebaut. Ulrike Schöpf hat mit zehn Mädchen der Fachlehre Handel ein Memory und ein Tastspiel gebastelt. Die Idee dazu hatte Ingeborg Nollet, die Pflegedienstleiterin im Martinsbrunn in Meran. Für das dortige Palliativzentrum sollte nämlich eine Kinderecke eingerichtet werden, damit sich die Kleinen nicht langweilen, wenn kranke Familienangehörige besucht werden. Kurz vor Schulschluss wurden die Arbeiten nun in Meran übergeben. Vor Ort haben sich die Schülerinnen ein Bild von den zukünftigen Einsatzgebieten ihrer Arbeiten machen können und die Palliativstation im Martinsbrunn besucht. Die 17 Mitarbeiter, die speziell in „Palliative Care“ ausgebildet sind werden von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Caritas Hospizbewegung unterstützt. Die ärztliche Leiterin Andrea Gabis erinnerte, dass es bei der Palliativmedizin nicht nur um Verschreibung schmerzstillender Medikamente gehe, sondern auch darum, Patienten und Angehörigen auch in psychologischen, sozialen und seelsorgerischen Problemen und Bedürfnissen zur Seite zu stehen. Die Palliativstation wurde von den Schülerinnen „gemütlich“ und als „nicht typisch Krankenhaus“ erlebt. Als Dankeschön haben die Mädchen einen Rucksack zur Erinnerung an Martinsbrunn erhalten und sind gestärkt mit dem Vinschger Zug wieder nach Hause gefahren.

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