Blancos Schatten

Publiziert in 31 / 2013 - Erschienen am 11. September 2013
Latsch - Ob sich in Sachen Tarscher Skigebiet mittlerweile etwas getan hat, wollte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Latsch Thomas Pichler von den Freiheitlichen wissen. Der Gemeindereferent Harald Plörer sagte, dass die 4. und vorerst letzte Versteigerung des Skigebietes für den 3. Oktober anberaumt wurde. Bei der 1. Versteigerung wäre das Skigebiet für 2,2 Mio. Euro zu haben gewesen, am 3. Oktober wird es für 1,638 Mio. zum Verkauf angeboten. Sollte sich auch am 3. Oktober kein Käufer finden, wird es laut Plörer eine längere Auszeit geben, damit der Wertverlust nicht zu groß wird. Im Zuge der jüngsten Versteigerung hat sich Plörer bei Gericht auch darüber informiert, ob es nicht möglich wäre, die Konkursmasse aufzuteilen. Diese umfasst nicht nur den Sessellift, sondern auch die Talstation, das Berggasthaus, die Skilifte und weitere Anlagen. „Die Entscheidung über eine eventuelle Aufteilung liegt beim Masseverwalter“, sagte Plörer. Das Konkursverfahren ist der „Schatten“ des spanischen Investors Jaime Lorenzo Blanco, der das Skigebiet für kurze Zeit zu neuem Leben erweckt hatte, dann aber nahezu spurlos verschwand. Nach Ansicht nicht weniger Tarscher und Latscher wäre es durchaus sinnvoll, wenn der Sessellift zumindest während der Sommersaison in Betrieb wäre. Sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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