Im Bild (v.l.): Giampaolo Doati (Mitglied im Nationalrat AVIS), Erich Hanni (Landespräsident), Hans Kaufmann (Ehrenpräsident Vinschgau), Ernst Ratschiller (Gold mit Rubin), Herbert Raffeiner (Bezirkspräsident) und Fiamma Festini (Landessekretärin).

Blutspenden ist eine gesellschaftliche Aufgabe

Publiziert in 8 / 2013 - Erschienen am 6. März 2013
Schlanders - Blut ist nach wie vor eine lebensrettende Quelle, die durch nichts zu ersetzen ist. 1.054 Männer und Frauen zählt die Blutspendervereinigung im Vinschgau. 2012 wurden 1.559 Mal je 400 Milliliter Blut gespendet, insgesamt nahezu 700 Liter Blut. Erfreulich ist, dass 110 junge Spender aufgenommen werden konnten, während 41 als aktive Spender ausgeschieden sind. Diese Zahlen konnte der Präsident der Vinschger Vereinigung, Herbert Raffeiner, bei der Vollversammlung in Schlanders mitteilen. Der neue Primar Oreste Pieramico an der Abteilung für innere Medizin am Schlanderser Krankenhaus sprach zu den zahlreich erschienenen Blutspendern zum Thema: Transfusionsmedizin im klinischen Alltag. Er blickte zurück auf die Entwicklung der „wertvollen lebensrettenden Tätigkeit“. Erst 1901 wurden die Blutgruppen von Karl Landsteiner entdeckt. Bis dahin wurde Blut beliebig gespendet und führte nicht selten wegen Unverträglichkeit zum Tod. Primar Pieramico sagte, dass der Bedarf wegen der demografischen Entwicklung steigt. Nachdem Blut nicht künstlich hergestellt werden kann, ist Blutspenden eine medizinische Notwendigkeit. Den Blutspendern wurde daher vom Präsidenten Herbert Raffeiner, vom Primar Oreste Pieramico und vom Landespräsidenten Erich Hanni für den unersetzlichen Dienst gedankt. Bei der diesjährigen Vollversammlung wurden auch der Sektionsvorstand und die Rechnungsrevisoren neu gewählt, bevor Blutspender geehrt wurden. Folgende sieben Spender wurden für 50 Spenden mit Gold ausgezeichnet: Harald Kuen (Göflan), Erwin Moser (Kastelbell), ­Heinrich Lechthaler und Peter Paul Pircher (beide Kortsch), Josef Gunsch (Laas), Robert Gurschler (Latsch) und Markus Stricker (Schlanders). Eine besondere Auszeichnung, nämlich Gold mit Rubin, durfte Ernst Ratschiller für 75 Spenden entgegen nehmen. HS
Hermann Schönthaler

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