Paulina Pircher und ihr Mann Jakob Gemassmer mit Glückwunschtorte und Blumenstrauß.

CHRIS: Tausend Teilnehmer erreicht

Publiziert in 24 / 2012 - Erschienen am 20. Juni 2012
Seit August 2011 läuft die Gesundheitsstudie CHRIS im Krankenhaus Schlanders. Schlanders - Vor wenigen Tagen gab es einen besonderen Grund zum Feiern: Die Zahl der Stu­dienteilnehmer hat die 1.000 überschritten. Als tausendste Teilnehmerin wurde Paulina Pircher aus Kortsch mit Blumenstrauß und Sachertorte überrascht. Zusammen mit ihrem Mann Jakob Gemassmer freute sich die 81-Jährige über die Gratulationen des Personals im Studienzentrum, des Studienkoordinators Cristian Pattaro und des ärztlichen Koordinators Helmuth Weiss. „In meinem Horoskop steht, dass heute etwas Überraschendes passieren wird – wahrscheinlich das hier“, meinte die lebensfrohe und rüstige Frau lachend und genehmigte sich zur Feier des Tages ein Gläschen Sekt. Paulina Pircher hat sich zusammen mit ihrem Mann, mit dem sie seit 54 Jahren verheiratet ist, zur Studie angemeldet, weil sie „nachschauen wollten, ob alles in Ordnung ist“. „Ansonsten geht es uns gut – weil wir zufrieden mit dem Leben sind. Zwar zwickt es da und dort mal – aber das ist bei den Jungen ja auch schon so“, schmunzelte die Seniorin. ­Paulina Pircher hat fünf Kinder groß gezogen und ist, wie ihr Mann meint, die „beste Hausfrau und Köchin der Welt“. Ihre Kinder und sechs Enkel hätten alle schon an der Studie teilgenommen, sagte sie. „Jetzt haben nur noch mein Mann und ich gefehlt.“ Kurz vor der tausendsten Teilnehmerin konnte das CHRIS-Personal noch weitere Ehrengäste begrüßen: Freiwillige des Weißen Kreuz Schlanders nahmen gemeinsam an der Studie teil. Die Studienassistentinnen fühlten sich, umgeben von „Weiß Kreizlern“, sehr wohl und auch die Teilnehmer waren von der professionellen Betreuung im Zentrum begeistert: „Ich bin selbst im Pflegebereich tätig und finde diese Studie sehr nützlich“, meinte Martina Ties. Und Daniel Tappeiner ist froh, „dass es endlich eine Gesundheitsstudie gibt, an der alle in der Bevölkerung teilnehmen können und dadurch einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Forschung leisten“.
Redaktion

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