Staunen an der Quelle des Rambachs, der schon wenige Meter nach dem Austritt aus dem Boden zu einem ansehnlichen Bach anschwillt.

Den Rambach entlang

Publiziert in 24 / 2012 - Erschienen am 20. Juni 2012
Tschierv/Taufers/Glurns - Einige Unentwegte wagten kürzlich trotz ausgiebiger Regengüsse eine „inoffizielle“ Wanderung von der Quelle des Rambachs in Tschierv bis zur Mündung in die Etsch bei Glurns. Dabei konnte die Eigenheit der Rambachquelle beobachtet werden. Kaum ist der junge Rambach aus dem Boden getreten, ist er schon nach wenigen Metern zu einem ansehnlichen und rasch fließenden Bach angeschwollen. Ein Wanderweg führt von der Quelle, vorbei an fleischfressenden Pflanzen und anderen seltenen Alpenblumen, bis zur Schweizer Grenze und dann auf dem Radweg bis zur Calvenbrücke. Dort endet leider der Wanderweg. Das letzte Stück des Rambachs ist in ein enges steinernes Bett gezwängt und nicht mit einem Wanderweg ausgestattet. Interessant ist dann wieder der Mündungsbereich, wo ein kräftig rauschender Rambach in ein dünn dahin fließendes, des meisten Wassers beraubtes „Etschlein“ mündet. Im Sommer wird die Wanderung noch einmal organisiert. Interessierte können sich auf der Homepage der Umweltschutzgruppe Vinschgau informieren (umweltvinschgau.wordpress.com).
Friedrich Haring
Friedrich Haring
Vinschger Sonderausgabe

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