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„Die ganze Welt“

Publiziert in 16 / 2013 - Erschienen am 2. Mai 2013
Schlanders - Vieles wurde bereits über das Theaterstück „Die ganze Welt“ geschrieben. Die Rezensionen waren im Allgemeinen gut, wenn auch die meisten von einer gewissen „Verblüfftheit“ sprachen. In der Tat gingen einige Zuschauer „überrascht“ nach Hause, so auch bei der Aufführung des Nationaltheaters Mannhein in Schlanders. Überrascht in vielerlei Hinsicht, von der Offenheit der Darstellung der Probleme in den beiden Beziehungen, von der Bravour der Schauspieler, von der Ironie bis hin zum Sarkasmus und zur offenen Frage: Hatte das ältere Ehepaar nun tatsächlich die Kinder, die beide auf tragische Weise verstorben sein sollen oder doch nicht? Das Theaterstück, das auf Einladung des Südtiroler Kulturinstitutes und unterstützt von der Südtiroler Volksbank, kam unlängst auf die Bühnen von Brixen, Meran und Schlanders. Die doppelbödige Geschichte handelte von einem alten Paar, das überraschend Besuch vom jungen Nachbars-Pärchen bekommt. Die Schauspieler: Sabine Fürst als Tina, Sven Prietz als Dolf (Freund von Tina), Irene Kugler als Regina und Ralf Dittrich als Richard (Freund von Regina) erzählten in dieser Uraufführungsproduktion von Krankheiten, Eheproblemen, Seitensprüngen und den Kindern – ungewöhnlich offen und detailliert, zum Erstaunen des Publikums, hieß es treffend in einer Aussendung. Der Beifall in Schlanders hielt zwar länger an, war aber eher verhalten. dany
Daniela di Pilla
Daniela di Pilla

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