Mit 100 ins Leben entlassen wurden Simon Morelli (Prad), Martin Schönthaler (Laas), Viviane Prenner (Schlanders), Laura Hanni (Latsch) von Direktor Herbert Raffeiner, Schulratspräsidentin Sylvia Kruger Pinggera (1. und 2. von links) und Schulamtsleiter Peter Höllrigl (rechts).

Die ultimative Verneigung

Publiziert in 28 / 2012 - Erschienen am 18. Juli 2012
Schlanders - Nachdem Jakob Raffeiner das Stimmengewirr im Kulturhaus virtuos mit Johann Sebastian Bach unter Kont­rolle gebracht hatte, lud Direktor Herbert Raffeiner die Eltern der 103 Maturantinnen und Maturanten des Oberschulzentrums Schlanders ein, sich zurück zu lehnen. „Sie und ihre Sprösslinge haben ein wichtiges Zwischenziel erreicht“, stellte er dazu fest. Die Übergabe der Matura-Diplome bezeichnete er als eine von mehreren „Verneigungen der Lehrer vor den Leistungen der Schüler“. Zur allerletzten Verneigung im Kulturhaus von Schlanders erinnerte Schulratspräsidentin Sylvia Kruger Pinggera die jungen Menschen: „Viele Wege führen zum Guten. Die Wege sind da, aber gehen musst du.“ Über das lebenslange Lernen hielt Schulamtsleiter Peter Höllrigl eine viel beachtete Festrede. Dabei legte er die sprachlichen Wurzeln von Lernen frei und kam auf „Spuren nachgehen“. Dazu müsse man aber ein Leben lang neugierig bleiben. „Schön haben sie ge­redet“, stellten zwei Mütter fest und meinten nicht schöngeredet. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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