Sesselliftfahrer; Foto: LUXebel

„Die Welt am Zaun“

Publiziert in 11 / 2014 - Erschienen am 26. März 2014
Schlanders - Der Treffpunkt für psychisch kranke Menschen Schlanders in der Bahnhof­straße Nr. 12 präsentiert am Samstag, 5. April, von 10 bis 12 Uhr die Ausstellung „Die Welt am Zaun“. Nach monatelanger Arbeit werden nun die Zaunskulpturen „Gstellelen“ in einem größeren Rahmen mit Buffet und Musik öffentlich gezeigt. Eine Diashow führt in den Entstehungsprozess der aus Abfallprodukten hergestellten „Welt-Gstellelen“ ein. Gemeinsam mit dem Künstler „LUXebel“ alias Peter Puintner hatten die Besucher/innen des Treffpunkts „die Welt an ihren Zaun geholt.“ In Schlanders gingen sie von Tür zu Tür und baten die Bevölkerung um aussortiertes Plastik oder Porzellan, woraus die „Gstellelen“ entstanden sind. „Die Welt am Zaun“ ist ein Projekt des Treffpunkts Schlanders unter Anleitung von LUXebel. Ziel ist es, die imaginären Zäune zwischen der Gesellschaft und den psychisch erkrankten Menschen einzureißen und aufzuzeigen, welche Fähigkeiten und kreativen Potentiale vorhanden sind, besonders in jenen Menschen, die dem Druck der technisierten Leistungsgesellschaft nicht folgen (können). In Auftrag gegeben und koordiniert wurde das Projekt von den Sozialdiensten der Bezirksgemeinschaft Vinschgau unter der Federführung der ­Direktorin Karin Tschurtschenthaler und des Treffpunkt-Leiters Roman Altstätter. red
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