Landeshauptmann Luis Durnwalder gratulierte Jägern und Landwirten zur Zusammenarbeit.

Ei lustig wird die Jägerei

Publiziert in 13 / 2005 - Erschienen am 7. Juli 2005
Dass seit kurzem auf Beschluss der Südtiroler Landesregierung die Talsohle gänzlich aus dem Nationalpark genommen worden ist, hat nicht nur Freudenschreie unter Jägern und Landwirten hervorgerufen. Zwar hat die Jägerschaft mehr Handlungsfreiheit, muss sich aber auch möglichen Schadensforderungen stellen. Für den Latscher Fraktionsvorsteher Hias Oberhofer war dies unter anderem einer der Beweggründe, eine Struktur zu errichten, die das friedliche Nebeneinander von Jägern und Landwirten fördern und festigen sollte. Das nach Jägerart in hellem Olivgrün getönte Gebäude mit zwei Kühlzellen, einem Verarbeitungsraum und einem kleinen Zirmstübele am südlichen Dorfrand von Latsch wurde mit Jagdhornbläsern, höchster politischer Prominenz und zünftiger Jagermarende eröffnet. Vorsteher Oberhofer übergab Pachtvertrag und Schlüssel an Revierleiter Oswald von Marsoner und nahm den Dank der Jägerschaft entgegen, einen wichtigen Beitrag zum Wohle der Dorfgemeinschaft geleistet zu haben. Grußworte an die Latscher Jäger und an die Vertreter von acht Vinschger Jagdrevieren überbrachten Landeshauptmann Luis Durnwalder, Landesjägermeister Klaus Stocker und der Leiter der Nationalparkaußenstelle in Glurns, Wolfgang Platter.
Vinschger Sonderausgabe

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