Ein sozialer Akt

Publiziert in 40 / 2012 - Erschienen am 7. November 2012
Mals – Im Haushalt geforstet wurde intensiv, um die Mindereinnahmen von Seiten des Landes und die Belastungen durch die Immobiliensteuer (IMU) abzufangen. Dies wurde bei der jüngsten Ratssitzung deutlich. Um einem Großteil der Bürger entgegen zu kommen, senkten die Malser Verwalter nicht den Hebesatz, sondern erhöhten der Freibetrag von 200 auf 300 Euro. Die am meisten belasteten Wirtschafter - für sie ergriff Rat Marcel Weirather das Wort - vertröstete Bürgermeister Ulrich Veith auf das nächste Jahr. Es zeichne sich nämlich eine Umschichtung in der Gemeinde­finanzierung ab; außerdem erwarte man 2013 die ersten Gewinne aus den verschiedenen Wasserkraftwerken auf Gemeindegebiet. Mit brach liegenden Baugründen und leer stehenden Wohnungen kannte man keine Gnade; die IMU wird nach dem Steuersatz von 10,6 Promille eingehoben. Für Kulturhäuser brachte man den Hebesatz auf 4,6, für Wohnungen in Nutzungsleihe auf 6,0 und für Dienstwohnungen eines Unternehmers auf 5,0 Promille. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf

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