„Es muss wieder Ruhe einkehren“

Publiziert in 33 / 2013 - Erschienen am 25. September 2013
Graun - „Die Diskussionen rund um das Thema Skigebiete wurden sehr emotional und teils populistisch geführt“, sagte BM Heinrich Noggler bei der jüngsten Rats­sitzung. Bei den Unterschriften-Aktionen seien Personen teilweise „fast gezwungen worden, zu unterschreiben. Das war zum Teil regelrechtes Mobbing. Man versprach den Leuten den Himmel auf Erden, und zwar ohne Zusagen und Garantien.“ Auch Vizebürgermeisterin Karoline Gasser Waldner sprach von teils unlauteren Methoden. Es seien Gräben aufgerissen und Unmut geschürt worden, bis hinein in Familien. „Um die Gräben zu schließen, wird es Jahrzehnte brauchen.“ Man habe die Bevölkerung mit Zahlen verunsichert. Gasser Waldner hofft, „dass unsere Gemeinde wieder zur Ruhe kommt.“ Wie der Bürgermeister informierte, hat der Techniker, der mit der Ermittlung der genauen Kosten und Fakten bezüglich einer Anbindung an das Kaunertaler Skigebiet beauftragt worden ist, einen Teil seiner Arbeitsergebnisse abgegeben. Der Rest soll in Kürze folgen. Sobald alle Zahlen und Fakten vorliegen, werde mit den Skigesellschaften diskutiert. Der Investor Hans Rubatscher sei bereits eingeladen worden. Geplant ist zudem eine Bürgerversammlung. Den Vorwurf, die Gemeindeverwaltung hätte sich „in eine Richtung entschieden“, wies Noggler zurück. Als Mediator bei den anstehenden Sitzungen, Gespräche und Diskussionen konnte Eberhard Daum gewonnen werden. sepp
Josef Laner
Josef Laner
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