Fünfjährige voll auf Zack

Publiziert in 44 / 2013 - Erschienen am 11. Dezember 2013
Mals - Tiere und Pflanzen in der „Hoache“ sind für einige Malser Kindergartenkinder kein Neuland. Im Rahmen des Interreg-IV-Projektes „Diversicoltura – Biodiversität in der Kulturlandschaft“, das gemeinsam von den Gemeinden Müstair (CH), Taufers und Mals ausgetragen wird, sorgte ein Herbstspaziergang mit Kindern für Erstaunen. Dass viele der Kinder schon Einiges an Wissen rund um die Tiere und Pflanzen der „Hoache“ mit auf den Weg brachten, erstaunte selbst Joachim Winkler, der die Mini-Wanderung begleitete. Der Biologe leitete den Spaziergang mit Tierpräparaten zur Veranschaulichung ein: ein Siebenschläfer, ein Kernbeißer, ein Eichhörnchen und ein Buntspecht. Der Kernbeißer war unbekannt: Der mit einem äußerst kräftigen Schnabel bewappnete Vogel öffnet harte Kirschkerne in Sekundenschnelle. Den Buntspecht jedoch identifizierten die Kinder sofort. Auch vom Siebenschläfer und dem Eichhörnchen wussten sie bereits einiges sowie auch von den Lärchen. Entlang des Weges erklärte Joachim Winkler den Lebensraum einer Trockenmauer für beispielsweise Eidechsen, Schlangen, Frösche und Schnecken. Wie schaffen es Weinbergschnecken zu überwintern? Sich eine Höhle in einer Trockensteinmauer sichern, unter das vor Kälte schützenden Efeu kriechen, sich ganz nach hinten in das eigene Schneckenhaus verkrümeln, den Eingang mit Hilfe von Kalk zumauern und schon ist man gut gebettet – als Schnecke.

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