Ganz Schlanders steht Kopf

Publiziert in 5 / 2006 - Erschienen am 8. März 2006
Den Nagel auf den Kopf getroffen haben am Faschingssamstag die Veranstalter des Faschingsumzuges in Schlanders. Das ganze Dorf versank im närrischen Taumel. Die Zahl der Besucher wird auf rund 5000 geschätzt. Nicht nur aus dem Hauptort und aus den Fraktionen von Schlanders waren zahlreiche Schaulustige gekommen, sondern auch aus vielen Nachbargemeinden. Das Motto des Umzuges, der in zwei Jahren eine zweite Auflage erleben soll, hieß „Die verkehrte Welt“. Alle beteiligten Vereine und Gruppen hatten sich Mühe gegeben, die Welt für einen Nachmittag (und eine halbe Nacht!) auf den Kopf zu stellen, die Musi (Bürgerkapelle) ebenso wie die Puppm, die Schneasportler (Sektion Ski & Snowboard des ASC Schlanders/Raiffeisen), die Kotzn, der Verein für Kinderspielplätze und Erholung, der MGV, die Spunkis, die Westtiroler aus Göflan, die Fuirlöscherlait und der 5. Dezember (Krampusse im Engelsgewand). Die Zuschauer zollten den Gruppen und Wägen viel Applaus. Nach der gelungenen „Wiederbelebung“ des Faschingsumzuges in Schlanders hoffen nun viele, dass der Umzug künftig wieder alle zwei Jahre zu einem Fixpunkt des närrischen Treibens im Vinschgau wird.
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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