Bauten-Referent Armin Angerer (stehend) im vertiefendenden Gespräch mit Roland Angerer, Arnold Gapp und Gemeindesekretär Gustav Plangger (von links).

Gemeinde mit Herz für Bauwillige

Publiziert in 7 / 2013 - Erschienen am 28. Februar 2013
Stilfs - „Seien wir froh, dass jemand etwas tut“, lautete das geflügelte Wort des Abends. Bürgermeister Hartwig Tschenett fand mehrmals Anlass, es zu gebrauchen. Der Stilfser Gemeinderat hätte den Satz durchaus erweitern können: „Und damit jemand etwas tun will, müssen wir die Voraussetzungen schaffen.“ 9 der 12 regulären Tagesordnungspunkte in der Sitzung am Aschermittwoch hatten Änderungen am Bauleitplan zum Gegenstand. Ein weiterer betraf die Genehmigung des Wiedergewinnungsplanes für den Teilbereich „Außerkirch I“ und ein anderer befasste sich mit dem neuen Tourismuskonzept, genauer mit den „Kriterien und Voraussetzungen für die Zuweisungen der Betten“. Bauten-Referent Armin Angerer war gewissermaßen im Dauereinsatz. Zu einer vertiefenden Diskussion kam es durch einen Einwand von Rat Wilhelm Haas im Zusammenhang mit dem Punkt „Erhöhung der höchstzulässigen Baumassendichte“ für ein Hotel in Sulden. Haas beanstandete vor allem die Vorgangsweise, zuerst zu bauen und dann um die Erweiterung der Zone für touristische Einrichtungen anzusuchen. Ganz im Sinne des Sanierungskonzeptes für die Festung in Gomagoi lag die Ausweisung öffentlicher Parkplätze. Lobend hob die Gemeinderätin Charlotte Holzer die Absicht des Gemeinderates hervor, in Trafoi eine Wohnbauzone B1-Auffüllzone in eine Wohnbauzone C1-Erweiterungszone mit höherer Baudichte und günstigeren Förderkriterien umzuwidmen. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf

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