14 der 15 Absolventinnen mit Maria Hochgruber Kuenzer, Ingeborg Rainalter Rechenmacher und Hiltraud Erschbamer (v.r.);

Gsund und guat

Publiziert in 22 / 2012 - Erschienen am 6. Juni 2012
Kortsch - Ab dem Herbst 2012 machen 15 Vinschger Bäuerinnen herkömmlichen Schnackautomaten das Leben schwer. Sie bieten Schulen und Betrieben als Alternative zu industriell hergestellten Esswaren mit zumeist künstlich vorgegaukeltem Geschmack die gesunde „Bäuerinnen Brotzeit“ an. Intensiv darauf vorbereitet haben sie sich seit Herbst 2011 bis Ende Mai 2012 bei einem 156 Stunden umfassenden Lehrgang an der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch. Anschaulich und mit köstlichen Produkten führten sie am 30. Mai bei der Zertifikatsübergabe vor, über welch umfangreiches Wissen sie rund um die Verarbeitung von bäuerlichen, regionalen und saisonalen Produkten verfügen. Ins Leben gerufen hatte die vom ESF mitunterstützte Inititiative „Bäuerinnen Brotzeit - Gsund und guat“ die Südtiroler Bäuerinnenorganisation. „Der Mensch ist, was er isst,“ sagte die Landes­bäuerin Hiltraud Erschbamer, die mit ihren Stellvertreterinnen Helga Fischnaller und Maria Egger nach Kortsch gekommen war. Gesunde und frische Lebensmittel seien der Schlüssel für gute Leistungen in der Schule, am Arbeitsplatz, im Sport. „Der Vinschgau ist um einiges reicher geworden, nämlich um euch, um euer Wissen,“ sagte die Landtagsabgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer. „Ihr habt euch fachlich, unternehmerisch und auch persönlich weiterentwickelt“, meinte auch Bezirksbäuerin Ingeborg Rainalter Rechenmacher.
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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