Die Fußgängerin trat mit ihrem Hund an der Leine aus dem Winkel zwischen den doppelten Leitplanken und dem Holzzaun auf den Zebrastreifen und wurde von einem aus Richtung Schlanders kommenden Auto angefahren. Das vorne rechtsbeschädigte Fahrzeug ist am linken Bildrand zu sehen.

„Handeln, bevor es Tote gibt“

Publiziert in 1 / 2013 - Erschienen am 16. Januar 2013
Latsch - Die Diskussion war nicht neu. Mehrere Gemeindeverwaltungen haben sich bereits mit dem Fußgängerübergang von der Tisserbrücke über die Umfahrungsstraße in den Tisserweg befassen. Diesmal hatte Rätin ­Verena Rinner als Anwohnerin den Unfall mit einer schwerverletzten Bürgerin aus Goldrain zum Anlass genommen, den Gemeindeausschuss zum Handeln aufzufordern. „Wir dürfen nicht warten, bis jemand zu Tode kommt“, warnte sie. Verkehrsreferent ­Christian Stricker machte seinerseits auf die zunehmende Frequenz von Spaziergängern vor allem aus Goldrain aufmerksam, die über den Radweg kommend die Straße überqueren und über Tiss nach Goldrain zurück wandern. ­Sowohl Bürgermeister Karl Weiss, als auch Referent Stricker beteuerten: „Wir haben uns sehr wohl Gedanken gemacht über eine Unterführung, aber wir ­haben nicht damit gerechnet, dass wir an der Stelle auf so viel Wasser stoßen ­könnten. Wir hatten regelrecht Angst, die Straße würde uns wegsacken.“ Nach bewegter Diskussion, in dem es auch um Mehrkosten gegen Lebensgefahr ging, wurde Rat Stephan Bauer, ein ausgebildeter Bauingenieur, g­ebeten, das ­Gelände nach weiteren Möglichkeiten für den Bau einer Unterführung zu überprüfen. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf

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