Die neuen Verkehrsinseln sollen den Sonnenberg widerspiegeln.

Holz, Stein und Gras

Publiziert in 23 / 2012 - Erschienen am 13. Juni 2012
Schlanders - Den Bürgern und Betrieben flattern zurzeit unliebsame IMU-Briefchen ins Haus. Zeitgleich gibt die Gemeinde viel Geld für die Neugestaltung der 3 Kreisverkehre, besser gesagt der Verkehrsinseln, aus. Bei so manchen Bürgern wird Kritik laut. BM Dieter Pinggera dazu: „Mittelfristig wird mit dieser bleibenden Neugestaltung sogar gespart, denn die bisher notwendigen arbeits- und pflegeintensiven Neubepflanzungen im Jahreslauf entfallen.“ Rund 50.000 Euro koste die Umsetzung des Konzeptes, das die Bürogemeinschaft ­„freilich landschafts­architektur“ erarbeitet hat. Auch der zuständige Referent Walter Gurschler verweist darauf, dass die Verkehrsinseln künftig nur mehr jeweils im Frühjahr gesäubert werden müssen und sonst keine weitere Arbeit anfällt. Der Gemeindegärtner und auch die Bauhof-Mitarbeiter seien laut Pinggera ohnehin schon mit Arbeit mehr als ausgebucht. Die neuen Inseln sollen den kargen Sonnenberg widerspiegeln. Daher wurden Holzelemente und Steine verwendet. Zu den größten Kostenfaktoren gehört laut ­Gurschler der Ankauf zigtausender Graspflanzen. Es handelt sich um Gräser wie sie am Sonnenberg gedeihen. Weitere Maßnahmen sind: Folien, um das Unkraut zurückzuhalten, eigenes Substrat, Bewässerung und Eindeckung der Flächen mit kleineren Steinen vom Sonnenberg. Auch das im Bau befindliche Rondell in Vetzan soll nach diesem Muster gestaltet werden. sepp
Josef Laner
Josef Laner

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