Fasching 1971: Die Musikanten als „Scheichs“ verkleidet

In Schlanders sind auch die Narren anders

Publiziert in 4 / 2006 - Erschienen am 22. Februar 2006
In Schlanders sind am Faschingssamstag, 25. Februar, ab 14.30 Uhr die Narren los. Erstmals wird im Vinschgauer Hauptort wieder ein Faschingsumzug in größerem und gleichzeitig etwas anderem Stil organisiert. Die zündende Idee hatten im Vorjahr Heinz Fritz und Miriam Mair. Sie leiteten die Gründung einer Arbeitsgruppe in die Wege, die sich bereits im Oktober 2005 zum ersten Mal traf. Es folgten allmonatlich weitere Treffen. Den Umzug am 25. Februar gestalten folgende Gruppen mit: die Schlonderser Musi (Bürgerkapelle), die Puppm (private Gruppe), die Schneasportler (Sektion Ski & Snowboard des ASC Schlanders/Raiffeisen), die Kotzn (private Gruppe), die VKEerler (Verein für Kinderspielplätze und Erholung), die Sänger fun MGV (Männergesangverein), die Spunkis (Jugendclub Spunk), die Westtiroler (Göflaner), die Fuirlöscherlait (Feuerwehr) und der 5. Dezember (Nikolauskomitee). Der Umzug steht unter dem Motto „Die verkehrte Welt“. Er beginnt um 14.30 Uhr beim Kulturhaus, führt in Richtung Altersheim und Krankenhaus, bewegt sich sodann durch die Fußgängerzone und durch mehrere Gassen im Ortszentrum. Für die Kinder gibt es viele Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Die beteiligten Gruppen stellen selbst keine Versorgungsstände auf. Es wurde nämlich mit den Gastwirten vereinbart, dass sie es sind, die für Speis und Trank sorgen und den Umzug gleichzeitig mit unterstützen. Zum Abschluss des Umzuges gibt es eine Theatervorstellung des VKE unter der Leitung von Günther Vanzo. Im Anschluss daran ist buntes Narrentreiben mit den Gruppen angesagt. Auch der Tourismusverein unterstüzt den Umzug.
Josef Laner
Josef Laner

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.