Ist mediterrane Kost gesünder?

Publiziert in 23 / 2013 - Erschienen am 19. Juni 2013
LATSCH - Zu diesem Thema hat der KVW Latsch im CulturForum einen Vortrag mit der Ernährungstherapeutin Heidemarie Tschenett (im Bild) organisiert. Die gebürtige Vinschgerin ist im Krankenhaus Bozen im Dienst für Diätetik und klinische Ernährung tätig. Die „Mediterrane Kost“ ist eine Ernährungsform, die 2010 zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt wurde. Tschenett wies auf Studien hin, wonach es weniger Herzkreislauf- und Krebserkrankungen bei Bewohnern der Mittelmeerländer gebe. „Vor allem qualitativ hochwertiges Olivenöl und Kräuter spielen bei der mediterranen Küche eine große Rolle“, sagte die Ernährungstherapeutin. Zudem wies Tschenett auf die Wichtigkeit von Fisch in der Ernährung hin. Demnach solle zwei bis drei Mal wöchentlich Fisch auf dem Speiseplan stehen. „Hochwertige Fischfettsäuren, insbesondere Omega 3, sind für unseren Körper äußerst wichtig“, betonte sie. Als eine perfekte Mahlzeit nannte sie unter anderem Linsen - die reich an pflanzlichen Proteinen sind - und Fisch. Überhaupt seien Hülsenfrüchte äußerst empfehlenswert. Passend zur Landwirtschaft im Vinschgau unterstrich Tschenett auch den Wert der Äpfel, die nicht nur schmecken, sondern auch gesund sind. Ebenfalls empfahl sie, viel Gemüse auf den Tisch zu bringen. Doch könne man sich auch ab und an was gönnen. „Wichtig ist es, nicht zu übertreiben“, riet die Ernährungstherapeutin. AM
Michael Andres
Michael Andres
Vinschger Sonderausgabe

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