KIWANIS-Club spendet für das Vinzenzheim

Publiziert in 24 / 2005 - Erschienen am 14. Dezember 2005
Der Vorstand des KIWANIS-Club Vinschgau besuchte vor kurzem das Vinzenzheim in Schlanders. Der Präsident Erich Ohrwalder, der Sekretär und Raika-Direktor Karl Unterholzer sowie der Kassier Kurt Leggeri informierten sich über das Leben im Heim und über die Erziehungs- und Bildungsarbeit, welche die Barmherzigen Schwestern mit ihrem Erzieherteam dort leisten. Mit großer Freude nahm Sr. Maria Agnes Trafoier, die Leiterin des Vinzenzheimes, die großzügige Spende entgegen. Zu diesem frohen Anlass kamen auch die Provinzoberin Sr. Anna Theresia Maurberger und die Vikarin Sr. Maria Edwina Unterkalmsteiner aus Bozen. Sie bedankten sich sehr für die Geldspende, die für den Ankauf von Lernmaterialien verwendet wird. Die Herren vom KIWANIS-Club informierten die Schwestern über Entstehung und Ziele dieser gemeinnützigen Organisation: KIWANIS ist eine internationale Vereinigung autonomer Clubs. Die Mitglieder, Frauen und Männer verschiedenster Berufsgruppen, helfen soziale und kulturelle Projekte zu verwirklichen. Der Name KIWANIS bedeutet im Indianischen „Ausdruck seiner eigenen Persönlichkeit“. Der erste Club entstand 1915 in den USA (Detroit/Michigan), 1963 entstand der erste Europäische Club in Wien. Zu den hohen Idealen dieses Clubs gehört die Einhaltung ethischer Grundsätze im sozialen, geschäftlichen und beruflichen Bereich. Dieses hohe Ethos bietet jedem Menschen, besonders dem jungen, Orientierung und Lebenssinn. Diese Lebensgrundsätze erfordern und beinhalten eine wertorientierte Erziehung und Bildung. Sie stehen auch im pädagogisch-didaktischen Programm des Vinzenzheimes ganz vorne und haben ihre Wurzeln in der Bibel. Hier einige dieser wichtigen Leitsätze: • Die Goldene KIWANIS-Regel: Verhalte dich immer so, wie du erwartest, dass sich deine Mitmenschen dir gegenüber verhalten. • Uneigennützigen Dienst am Nächsten üben und dauernde Freundschaften gewinnen. • Humane und geistige Werte haben Vorrang vor den materiellen. • Durch Rat und gutes Beispiel eine tatkräftige, hilfsbereite menschliche Gesellschaft formen. Es bleibt der Wunsch, dass viele junge Menschen sich begeistern lassen und vielleicht durch die genossenen Hilfeleistungen selbst einst einen KIWAJUNIOR-Club gründen, das sind Neugründungen für junge Erwachsene, bis 30 Jahre. Die Mittel für die zu leistende Sozialhilfe werden von den Clubmitgliedern selbst erwirtschaftet.
Vinschger Sonderausgabe

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