„Können so nicht weitermachen“

Publiziert in 40 / 2012 - Erschienen am 7. November 2012
Schlanders – Die Marx AG hat ihre Bauschuttdeponie im Gewerbegebiet Vetzan für alle privaten Anlieferungen geschlossen. „Wir können keine Ausnahmen machen, auch nicht, wenn es sich um kleine Mengen handelt“, heißt es in einem Info-Schreiben. Die Kunden werden gebeten, sich an ihre jeweilige Gemeinde bzw. den Recyclinghof zu wenden. Wie Franz Marx dem sagte, werde die Deponie in Kürze für alle Drittanlieferungen schließen: „Wir platzen aus allen Nähten und können so nicht weiter arbeiten.“ Schon seit Jahren suche man nach einem Standort. Gegen den Lösungsvorschlag der Marx AG, westlich der Industriezone Vetzan auf firmeneigenem Grund eine Bauschuttrecyclinganlage zu bauen, gibt es nach wie vor großen Widerstand. Diese Lösung fand laut Marx bei den zuständigen Ämtern und Verwaltungen leider keinen Zuspruch, „wegen welcher Interessen und Gründe auch immer.“ Seit dem Annahme-Stopp für private Anlieferungen wächst der Druck. Ein besonderes Problem tut sich für Obstbauern auf, die Flächen neu anlegen und nicht wissen, wohin sie die Betonsäulen liefern sollen. „Ohne Platz für die Veredelung des Bauschutts können wir nicht weitermachen,“ gibt sich Marx kategorisch. Auch in Prad und Sinich gebe es Platzmangel. Dabei sei die Entgegennahme von Bauschutt auch als Dienstleistung zu sehen. Vom Umsatz her schlage sich dieser Bereich bei der Marx AG nur mit ca. 3% nieder. sepp
Jon Manatschal
Vinschger Sonderausgabe

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