Landesgerichtspräsident auf Stippvisite

Publiziert in 13 / 2005 - Erschienen am 7. Juli 2005
Einen Kurzbesuch stattete der neue Landesgerichtspräsident Heinrich Zanon am 28. Juni der Außenstelle Schlanders des Landesgerichtes Bozen ab. Bürgermeister Johann Wallnöfer verwies im Namen der Gemeinde Schlanders und im Namen der Bezirksgemeinschaft Vinschgau auf die Bedeutung, die das Gericht für die gesamte Bevölkerung des Tales hat. Er informierte den Landesgerichtspräsidenten auch über den jahrenlangen Einsatz der Gemeinde und des Bezirkes für den Erhalt der Gerichtsbarkeit im Vinschger Hauptort. Johann Wallnöfer würdigte weiters die Arbeit des Richters Stefan Tappeiner, des Kanzleileiters Franz Punt und seines gesamten Mitarbeiterstabes. Er gab auch der Hoffnung Ausdruck, dass Schlanders in der Person von Alexander Tarneller aus Goldrain in absehebarer Zeit einen zusätzlichen Richter bekommen möge. Heinrich Zanon räumte ein, dass derzeit bei den Richtern südtirolweit eine Personalnot herrsche, „dass wir jedoch ab dem kommenden Frühjahr etwas Luft bekommen werden“. In der Außenstelle Schlanders des Landesgerichtes Bozen werde gut gearbeitet und er sehe für den Weiterbestand des Gerichtes nicht schwarz. Heinrich Zanon sicherte zu, sich als Landesgerichtspräsident für den Fortbestand des Gerichtes in Schlanders einzusetzen. Als sehr wichtige Schiene dafür nannte er aber auch jene über die Politiker. Unter den vielen Rechtsanwälten, die zum kleinen Empfang erschienen waren, befand sich auch Armin Pinggera. Dass das Gericht in Schlanders nicht aufgelassen wurde, wird in erster Linie dem Einsatz von Armin Pinggera zugeschrieben, der während seiner Amtszeit als SVP-Senator in Rom (1996 bis 2001) vehement für den Fortbestand des Gerichts gekämpft hatte. Zu den erschienenen Rechtsanwälten zählten unter anderem auch Edith Götsch, Erwin Dilitz, Erich Ohrwalder, Karl Gartner und Peter Tappeiner. In Funktion der Staatsanwaltschaft war Hubert Joos gekommen. (sepp)
Josef Laner
Josef Laner

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