Die treuen Gäste vom Garni Karnatsch mit der Gastgeberin, Frau Leiter.

Langjährige Treue zu Partschins

Publiziert in 20 / 2006 - Erschienen am 27. September 2006
Im Laufe der Saison 2006 wurden in Partschins 13 Einzelpersonen und 70 Ehepaare für ihre jahrzehntelange Treue geehrt und erhielten vom Tourismusverein Partschins, Rabland und Töll eine Ehrennadel oder den Treuekristall und die Damen einen herrlichen Blumenstrauß. So fanden sich am 14. September fünf Ehepaare mit ihren Gastgeberinnen auf dem Kirchplatz ein. Ihnen zu Ehren, und zur Freude aller Feriengäste und Einheimischen sollte auch die Musikkapelle aufspielen, aber leider hatte man nicht daran gedacht, auch Petrus rechtzeitig einzuladen und so musste die Kapelle ihre Instrumente wieder einpacken und unverrichteter Dinge abziehen – schade. Unter Anleitung der Direktorin des Tourismusvereines, Elisabeth Tartarotti, wurde die Feier ins Trockene, sprich in die eigenen Räume verlegt und es wurde noch ein feierlicher, lustiger Abend. Aus dem Garni Karnatsch war die Chefin, Frau Leiter, mit ihren Gästen Lore und Siegfried Mössner, Franziska und Helmut Spranger, Ursula und Wolfgang Daum und Helene und Günter Schmid gekommen und aus dem Garni Schönegg Frau Nischler mit ihren Gästen Ursel und Franz-Werner Steins; seit 25 bis 35 Jahren kommen sie regelmäßig jedes Jahr nach Partschins und können sich kein schöneres Plätzchen vorstellen, um sich zwei bis drei Wochen lang auszuruhen, zu wandern und die Natur zu genießen. Leider war Ehepaar Ulla und Jörg Deponte aus dem Garni Leiter auf der Töll nicht dabei; ihnen hätte eine besondere Anerkennung gebührt, denn sie kommen bereits seit 40 Jahren jährlich zwei Mal und hätten somit für 80 Aufenthalte geehrt werden sollen, was sicherlich ein seltener Rekord ist. Ihrem Dank an die Gäste fügte Elisabeth Tartarotti noch hinzu, dass bei dieser Gelegenheit auch ein großer Applaus den Gastgebern gespendet werden sollte, denn ihnen sei es aufgrund ihrer guten Betreuung und Fürsorge zu verdanken, dass die Feriengäste so gerne wiederkämen. Mit Rührung gedachte man noch der Zeiten, als es nur ein Bad für alle Gäste auf der Etage gab, als die Wirtsleutekinder noch regelmäßig zur Sommerzeit ausquartiert wurden, damit mehr Platz für Feriengäste geschaffen werden konnte, als man noch gemeinsam mit den Feriengästen an einem Tisch Frühstück und Abendessen einnahm, und als auf der Speisekarte nur ein Menu stand. Die Gäste waren auch mit weniger Komfort zufrieden und bei jedem Abschied freute man sich schon auf das Wiedersehen im nächsten Jahr.
Christel Strasinsky
Vinschger Sonderausgabe

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