Neu definiert: Die Kulturlandschaft Hoache

Malser Autobahn

Publiziert in 22 / 2012 - Erschienen am 6. Juni 2012
Mals - Einige sind entzückt, dass ein gutes Stück vom alten Matscher Weg in der Hoache nun sein neues geteertes Gesicht zeigt. „Gut zum Traktorfahren“, so die einen. Andere, Malser Bürger oder Gäste finden die geteerte Straße, die vom Ende der Ortweinstraße knapp bis zum jetzigen Pflanzgarten und der Wege-Kreuzung Oberwaal/Tschöttacker führt, weniger beglückend. Fest steht, dass nun in seiner Asphaltierung vollendet ist, was während der Amtszeit von Sepp Noggler, damaliger Bürgermeister von Mals, genehmigt wurde. Vor rund fünf Jahren kam - im Rahmen dieser geplanten Restaurierung des alten Matscher Weges - die Idee auf, ein Gesamt- Hoache-Projekt zu gestalten, so der Malser Bürgermeister Ulrich Veith. Dieses Projekt ermöglichte unter anderem die Restaurierung des Oberwaales und zog weitere Maßnahmen, wie Heckenpflege- sowie Trocken­mauerkurse zum Schutz der Biodiversität in der Hoache nach sich. Später wurde diese Wegesanierung vom Projekt Hoache, woraus ein Interreg IV Projekt wurde, abgekoppelt - die Kosten für die Sanierung mittels Asphaltierung trugen das Land, die Gemeinde Mals und zu einem geringen Teil Landeigentümer der Hoache. In Zukunft gilt die Fahrerlaubnis nur für die Bewirtschafter von Grund in dem Gebiet. Die Beschilderung erfolgt in den kommenden Wochen - zeitgleich mit derjenigen für die Fußgängerzone.
Katharina Hohenstein
Katharina Hohenstein
Vinschger Sonderausgabe

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