Marmor: Ökostudie ist da

Publiziert in 45 / 2012 - Erschienen am 12. Dezember 2012
Schlanders/Laas – Ist es ökologisch und wirtschaftlich sinnvoller, den Göflaner Marmor über die Forststraße in Göflan abzutransportieren oder ihn per LKW im hochalpinen Gelände 8 km weit bis zum Weißwasserbruch nach Laas zu karren, um ihn mit Seil- und Schrägbahn zu Tal und wieder per LKW zur Göflaner Marmor GmbH nach Schlanders zu bringen? Um neutrale Antworten auf diese Fragen zu erhalten, hatte die Gemeinde Schlanders in Absprache mit ­Göflan einen anerkannten Professor aus Wien mit einer Studie beauftragt. Ein Vorauszug der Studie liegt nun vor. Die mit Spannung erwarteten Ergebnisse werden am 17. Dezember vorgestellt. Wie durchsickerte, soll es für die Gemeinde Schlanders nicht schlecht ausschauen. Der Gemeinderat hat am 24. Mai 2012 bekanntlich beschlossen, die Forststraße in Göflan in eine Gemeindestraße umzuwidmen. Damit wurde die Ermächtigung zum Marmorabtransport de facto vom Landeshauptmann auf den Bürgermeister übertragen. Das Land hatte gegen die Umwidmung rekurriert. Das Verwaltungsgericht setzte den Straßen-Abtransport daraufhin aus, wiederrief diese Verfügung aber bereits wenige Wochen nachher. Die endgültige Entscheidung steht noch aus. Der Standpunkt der Gemeinde Schlanders und der Fraktion Göflan ist klar: Ein Abtransport über die Schrägbahn sei wirtschaftlich nicht rentabel und ein Straßenabtransport über Göflan sei zudem weniger umweltschädlich. Sepp
Josef Laner
Josef Laner

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