Marmorwelten

Publiziert in 43 / 2013 - Erschienen am 4. Dezember 2013
Laas - „Bergbauerlebnisse an der Via Claudia Augusta“ nennt sich das Interreg-Projekt (Italien-­Österreich), das die Gemeinde Laas in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft „Marmor Plus“ und dem Partner „Knappenwelt“ in Tarrenz im Bezirk Imst umsetzt. Architekt Siegfried Tappeiner stellte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Laas die geplanten Infrastrukturmaßnahmen vor. Die Kernpunkte sind: Errichtung eines Marmorparks mit Verlegung des alten Portalkrans der Lasa Marmo, Technikfenster am Gebäude am Bremsberg mit Einsicht in das Maschinenhaus sowie Zugang zum Weißwasserbruch (Brüchlerstiegen). Die reinen Baukosten bezifferte der Architekt mit rund 186.000 Euro. Die Projekt-Gesamtsumme beläuft sich auf ca. 361.000 Euro. Laut Gemeindereferent Ralf Muther sind auch kulturelle Initiativen sowie Marketingmaßnahmen in Zusammenarbeit mit Tarrenz geplant. Ebenfalls vorgestellt hat Siegfried Tappeiner dringend notwendige Maßnahmen zur Adaptierung des Bahnhofsgebäudes. Von außen sieht der Gebäudeteil, in dem sich eine Wohnung befindet, zwar schön aus, innen jedoch herrschen desolate Zustände. Um die allernotwendigsten Arbeiten durchzuführen, braucht es ca. 70.000 Euro. Genutzt wird das Gebäude von der Genossenschaft „Marmor Plus“, die auch das Geld für die Adaptierung aufbringt. Die Gemeinde übernimmt im Gegenzug die Restkosten zur Umsetzung des Interreg-Projekts. sepp
Josef Laner
Josef Laner

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