Meine Devise dazu lautet: "Ende gut. Alles gut."

Publiziert in 22 / 2004 - Erschienen am 18. November 2004
Die im "Vinschger 21/4" erschienenen Aussagen von Sigmund von Kripp von der Dorfliste Rabland-Partschins betreffend den neuen Kindergarten enthalten Halbwahrheiten und Fehlinformationen und erfordern eine Stellungnahme des verantwortlichen Kulturreferenten. 1) Standort und Baugeschichte: Nach langwierigen Debatten über verschiedene Standorte hat sich der Gemeinderat schlussendlich für die im Bauleitplan ausgewiesene Schulzone entschieden (eine Enthaltung), was sicher die optimalste Lösung ist. Über die Baugeschichte selbst könnte man ein ziemlich umfangreiches Buch schreiben. Meine Devise dazu lautet: "Ende gut, alles gut." 2) Kindergarten für 3 Gruppen: Die Planung erfolgte in enger Absprache mit den Verantwortlichen des Kindergartens und den zuständigen Landesbehörden. Er entspricht sowohl den Richtlinien bzw. dem Musterprogramm und der Durchführungsverordnung zum Art. 10 des Landesgesetzes vom 21.07.1977, Nr. 21. 3) Tiefgarage: Da der Zugang zum Kindergarten niveaugleich mit dem angrenzenden Schulhof ist, bot sich die Möglichkeit, eine Tiefgarage mit 26 Autoabstellplätzen für das Kindergarten – und Schulpersonal sowie für die Arztbesucher zu errichten. Außerdem ist in der Tiefgarage der Heizungsraum, 4 Abstellräume für den Kindergarten, die Gemeinde und Vereine untergebracht. Auch das Arztambulatorium, welches vorher in einem ungeeigneten Raum im Mittelschulgebäude untergebracht war, ist dort errichtet worden. Dieser Raum kann jetzt als Technikraum adaptiert werden. Zur Zeit ist dieser wegen Platzmangels provisorisch in der Aula Magna untergebracht, die jedoch dringend für schulische Veranstaltungen gebraucht wird. Im Hinblick auf die verschiedenen Einrichtungen, die alle bereits voll genutzt werden, sind die Kosten von 700.000 Euro für die Tiefgarage sicher angemessen. 4) Gymnastikraum: Dieser wurde von der zuständigen Behörde zwingend vorgeschrieben. Da er einen eigenen Zugang von Außen hat, kann er von kleineren Turngruppen auch außerschulisch genutzt werden. 5) Küche: Sie ist großzügig ausgelegt, da sie nach Inkrafttreten der Schulreform auch für die Ausspeisung der Fahrschüler dienen wird. 6) Baukosten: Sie belaufen sich samt Baugrund (2700 m2, á 375.000 Lit.) auf 3,9 Millionen Euro und liegen 22,5 Prozent unter dem Kostenvoranschlag, wodurch 650.000 Euro eingespart wurden. Das ist bei öffentlichen Arbeiten eher selten der Fall. Hier bleibt noch anzufügen, dass der "Beitrag" von Herrn v. Kripp zum Bau des Kindergartens lediglich darin bestand, bei fast jeder Gemeinderatssitzung über den "falschen" Standort, den "zu großen Kindergarten" und gegen mich als Bauleiter zu wettern. Jedoch die feste Überzeugung, dass die Gemeinde Partschins eine zeitgemäße und in die Zukunft weisende Struktur für unsere kleinsten Mitbürgerinnen und Mitbürger, die unser kostbarstes Gut sind, sowie optimale Arbeitsbedingungen für das Kindergartenpersonal geschaffen hat, erfüllt mich mit großer Freude und Genugtuung. Da mich dieser Bau unendlich viel Zeit und Nervenkraft gekostet hat, fühle ich mich echt erleichtert und ich kann mich nun wiederum verstärkt anderen Aufgaben widmen. Ewald Lassnig Kulturreferent, Partschins
Vinschger Sonderausgabe

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