Bürgerversammlung mit Christian Stricker, Walter Theiner, Hans Mitterer, Karl Weiss, Andrea Kofler und Harald Plörer (von links).

Mit Sportanlagen punkten

Publiziert in 11 / 2013 - Erschienen am 27. März 2013
Latsch - Man kann einen historischen Negativrekord an Besuchern auch positiv sehen. Es müsse mehr oder weniger alles passen, interpretierte sinngemäß Bürgermeister Karl Weiss die kleine Besucherschar der Bürgerversammlung. Er berichtete von einem „harten Verwaltungsjahr wegen der Unsicherheit“ und glaubte, mit der IMU-Regelung „gut drin zu sein“. Leer stehende Wohnungen wollte man nicht übermäßig besteuern, um niemanden zum Vermieten zu zwingen. Weiss sah im Fernheizwerk einen erfolgreichen Schritt im Umweltschutz und sah die Gemeinde sich positiv entwickeln, weil „die Jungen bleiben, solange Wohnbauzonen ausgewiesen werden“. Vizebürgermeister Hans Mitterer ging auf „die nicht selbstverständlichen sozialen Einrichtungen“ im Hauptort ein. Er mahnte zur Teilnahme an der „Chris-Studie“ und erinnerte an die Projekte „Gesund wandern“ und „Barrierefreie Gemeinde“. Sportreferent Walter Theiner versuchte ebenso wie Bürgermeister Weiss die Vorwürfe zu widerlegen, es würde zu viel in Sportanlagen investiert. 12.000 Nächtigungen pro Jahr seien direkt auf Leichtathletikanlagen und Kunstrasenplatz zurückzuführen. Jährlich 15.000 Frequenzen hatte das Hallenbad vor der Erneuerung vorzuweisen, 80.000 Besucher seien es derzeit. Zu den Themen, die den Zuhöreren am meisten unter den Nägeln brannten, zählten der vorauszusehende Platzmangel im Friedhof und die ungenutze Bausubstanz im Hauptort. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf

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