Olivenöle und Gaumenfreuden

Publiziert in 5 / 2005 - Erschienen am 17. März 2005
Bei der Qualität von Olivenölen scheiden sich die Geister. Wie erkennt man ein gutes kaltgepresstes Öl? Um dieser Frage nachzuspüren, trafen sich kürzlich zahlreiche Oberländer im Rahmen einer Verkostung im “Hotel Edelweiß” in Reschen. 18 Olivenöle aus ganz Italien standen bereit. Erstes Merkmal eines guten Olivenöls ist der Grasgeschmack. Weitere Geschmacksnuancen sind beispielsweise Tomaten, Nüsse, Artischocken und Vanille. “Ölivenöl darf nicht nach Öl schmecken”, erklärte der Fachmann Franco Filippi aus Vicenza. Ein Spitzenprodukt entsteht aus handgepflückten Oliven, die innerhalb kürzester Zeit (maximal 24 Stunden) gepresst werden. Es ist also ein Muss, die Etikette gut zu studieren. DOP (denominazione origine protetta) ist eine Qualitätsbezeichnung. Bei einem exklusiven Menü, kreiert vom Hausherrn Reinhard Mall, konnte sich jeder nachspüren, wie Spitzenöle kulinarische Köstlichkeiten verfeinern können. Die Weine hatte Maria Daniel von “Marys Market” zur Verfügung gestellt.
Magdalena Dietl Sapelza
Vinschger Sonderausgabe

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