Die Jubilare vor dem riesigen Kastanienbaum in „Happichl“, der als Naturdenkmal unter besonderem Schutz steht.

Partschins: „Achtziger“ feiern

Publiziert in 29 / 2006 - Erschienen am 29. November 2006
„Warum denn in die Ferne schweifen...,“ dachten sich die Partschinser „Achtziger“ und trafen sich im Gasthaus „Happichl“ in Rabland, um gemeinsam den runden Geburtstag zu feiern. Es wurde ein gemütliches Beisammensein, an dem sich die rüstigen Jubilare fast vollzählig beteiligten, sich gut bewirten ließen und gemeinsam einige unbeschwerte Stunden verbrachten. Es gab vieles zu erzählen von guten, aber auch von schlechten Zeiten. Der Jahrgang 1926 gehört zur Generation, welche die schlimme Zeit des Faschismus und Nationalsozialismus, die unselige Optionszeit und den 2. Weltkrieg hautnah erlebte. In der Volksschule wurden sie von Lehrern unterrichtet, die kein Wort deutsch verstanden. Besonders schlimm war die Zeit der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren, als viele ihr Hab und Gut verloren. Den 2. Weltkrieg erlebten die Männer als Soldaten an den verschiedensten Fronten Europas. Da gab es vieles zu erzählen von traurigen Erlebnissen, aber auch von glücklicher Heimkehr. Die Nachkriegszeit stellte wiederum große Anforderungen, denn man musste wieder von vorn anfangen. Mit viel Einsatz und Optimismus wurden auch diese schwierigen Zeiten überwunden, und man brachte es zu einem bescheidenen Wohlstand. So verging die Zeit in angeregtem Gespräch wie im Fluge, und die Jubilare verabschiedeten sich in der Hoffnung auf ein gesundes Wiedersehen bei der nächsten Jahrgangsfeier. Ewald Lassnig

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