Gesundheitslandesrat Richard Theiner

Pestizide: Jetzt wird untersucht und studiert

Publiziert in 21 / 2013 - Erschienen am 5. Juni 2013
Schon seit einiger Zeit laufen auf Initiative von Gesundheitslandesrat Richard ­Theiner Gespräche für die Erstellung einer Studie zum Thema Pestizide im Vinschgau und im ganzen Land. „Der Gesundheitsbetrieb möchte in Zusammenarbeit mit Umweltmedizinern, der Laimburg und Experten umfangreiche Untersuchungen durchführen, um wissenschaftlich fundierte Ergebnisse bezüglich der Auswirkungen von Pestiziden auf die menschliche Gesundheit auf den Tisch zu bekommen,“ bestätigte Theiner dem der Vinschger. Geplant seien Untersuchungen auf Landesebene sowie auch auf der Ebene von Gemeinden. Das Thema Pestizide sei sehr aktuell, vor allem auch im Vinschgau. Laut Theiner soll die Landesregierung noch innerhalb Ende Juli einen eigenen Beschluss fassen, mit dem der Weg für die Untersuchungen und die Erstellung der Studie geebnet wird. Die Untersuchungen werden einige Zeit in Anspruch nehmen und sind auch mit Kosten verbunden. „Es geht hier um die Gesundheit der Menschen und wir möchten, dass uns konkrete Ergebnisse vorgelegt werden, aufgrund derer dann weitere Schritte gesetzt werden können,“ so Theiner. Er sieht in dieser Vorgehensweise den einzigen richtigen Weg: „Man darf beim Thema Pestizide einerseits nichts verharmlosen, andererseits aber auch nicht unbegründete Ängste schüren.“ Eigene Studie in Mals? In Mals wird offensichtlich befürchtet, dass die Erstellung der landesweit geplanten Studie ziemlich lange dauern könnte. Auf der Tagesordnung der nächsten Gemeinderats­sitzung am 10. Juni um 20 Uhr jedenfalls scheint folgender Punkt auf: „Grundsatzbeschluss über die Auftragserteilung für die Ausarbeitung einer wissenschaft­lichen Studie über die Auswirkungen von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft auf die Gesundheit des Menschen, der Tiere und auf die Umwelt.“ Den Antrag für die Abhaltung einer Volksabstimmung bezüglich des Einsatzes von Pestiziden in der Gemeinde Mals hatte die dafür zuständige Fach­kommission bekanntlich für nicht zulässig erklärt.
Josef Laner
Josef Laner

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